06.09.2026 20:55 205 Deutschland
Start der Reise nach Fiesland
Als Ersatz für eine abgesagte Australien-Reise führte die 714 km lange Anreise nach Ostfriesland am ersten Tag nach Wedel an die Elbe. Unterwegs besichtigte das Paar zwei Braunkohle-Tagebaue, die bis 2032 renaturiert werden sollen. Der Tag endete in einem historischen Churchill-Hotel und zeigte eine nach dem Hitzesommer wieder voll funktionsfähige Flussschifffahrt.
Heute Morgen um 4:00 Uhr traten wir unsere Reise nach Deutschland an, die als Ersatz für den abgesagten Besuch bei unseren Kindern in Australien dient. Nachdem wir im Jahr 2014 bereits die Nordseeküste nördlich der Elbe bereist hatten, führt uns unser Weg diesmal nach Ostfriesland, also südlich der Elbe. Unser erstes Tagesziel war das Hotel „Wacht an der Elbe“ in Wedel, welches wir nach 714 Kilometern erreichten.
Da wir früh aufgebrochen waren und ohne grössere Verkehrsprobleme vorankamen, besuchten wir unterwegs noch zwei Braunkohle-Tagebaue. Beide fördern noch bis zum Jahr 2032, ehe der Betrieb eingestellt wird. Anschließend ist geplant, die Gruben im Zuge einer Renaturierung in Naherholungsgebiete zum Wandern und Baden zu verwandeln.
Am späten Nachmittag trafen wir im Hotel ein, in dem bereits im März 1945 Winston Churchill genächtigt und getagt hatte, um von dort aus die letzte Schlacht auf deutschem Boden zu befehligen.
Wir staunten nicht schlecht, als wir sahen, dass auf dem Fluss im Zehnminutentakt Lastkähne und Passagierschiffe in beide Richtungen verkehrten – ein Zeichen dafür, dass der Wasserstand nach dem Hitzesommer wieder ausreicht, um die Schifffahrt uneingeschränkt zu ermöglichen.
Euer Martin Wenger





